Andycine AC-M1 – Der Rode VideoMicro Killer?

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Heute teste ich das neue Kameramikrofon von Andycine, das AC-M1. Das Mikrofon hat die folgenden zwei wesentlichen Vorteile im Vergleich zum internen Kameramikrofon:

  1. durch den Fellwindschutz werden WindgerĂ€usche reduziert, wenn man draußen filmt, der Klang ist besser
  2. es ist ein Richtmikrofon, d.h. GerÀusche hinter dem Mikrofon werden reduziert

Das ist z.B. ein Vorteil, wenn man an einer belebten Straße filmt, dann kann man seine Stimme noch hören. Ich werde es testen und außerdem will ich es mit dem Platzhirsch bzw. Bestseller von Rode vergleichen, dem Rode VideoMicro, das ca. doppelt so viel kostet.

Video (englisch)

Unboxing

Das Mikrofon unterstĂŒtzt Kameras, Smartphones, Tablets und Laptops.

Wobei das Mikrofon keine Batterie eingebaut hat. Das ist mir so lieber, da man nicht vergessen kann, es einzuschalten und es ist einfacher zu verwenden.

Es ist wie gesagt ein Richtmikrofon (Nierencharakteristik), d.h. was auf der Seite und v.a. hinter dem Mikrofon passiert wird ausgeblendet. Das ist sehr wichtig, da man z.B. nicht den StraßenlĂ€rm aufnehmen will, wenn man sich beim Sprechen aufnehmen will.

Das Mikrofon auf der Kamera

Hier seht ihr, wie das Mikrofon auf der Kamera aussieht.

FĂŒr das Smartphone braucht ihr eventuell einen Adapter, wenn es keinen Headset-Anschluss mehr hat (bei neueren iPhones z.B. der Fall). Und ihr braucht eventuell auch einen Stativ-Adapter, weil das Smartphone naturgemĂ€ĂŸ keine Blitzschuhaufnahme hat!

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Mikrofon im Test

Ich habe das Andycine auf einer belebten Straße getestet.

ZunÀchst war der Fellwindschutz sehr effektiv und hat beim Radfahren alle WindgerÀusche rausgefiltert.

Dann hat das Mikrofon aufgrund der Richtcharakteristik GerĂ€usche von hinten und auch etwas von der Seite unterdrĂŒckt, die Sprache war klar zu verstehen.

Vergleich mit dem Rode VideoMicro

Das Andycine Rode VideMicro ist wie das AC-M1 kein „aktives“ Mikrofon, d.h. es lĂ€uft ohne Batterie. D.h. die KlangqualitĂ€t hĂ€ngt auch vom aufnehmenden GerĂ€t ab.

Auf jeden Fall bietet sich an, die beiden zu vergleichen, da das Andycine fast ident aussieht. Gleichzeitig ist es viel billiger. Deswegen die Frage, ob man sich das Rode ĂŒberhaupt noch kaufen soll. Das Rode VideoMicro ist wahrscheinlich eines der meistverkauftesten Mikrofone ĂŒberhaupt.

Die Schwinghalterung (Shock-Mount) ist beim Andycine etwas einfacher gestaltet, erfĂŒllt jedoch genauso seinen Zweck. Das Gute ist, dass im Lieferumfang gleich ein Ersatz mitgeliefert wird, falls das Teil mal abbricht. Hier hat Rode gespart.

Das ist ein großer Unterschied zwischen dem Rode und dem Andycine, wĂ€hrend man beim Rode nur das Kamera-Kabel mitbekommt und den Fellwindschutz, wird man bei Andycine geradezu mit Zubehör ĂŒberhĂ€uft. Das muss man sich bei Rode alles teuer dazukaufen.

Mir gefĂ€llt v.a. der Schaum-Pop/Windschutz, der fĂŒr Innenaufnahmen völlig ausreichend ist und das Mikrofon schön klein macht.

Ein Vorteil, wenn man z.B. das Mikrofon auf einer GoPro montieren will und es gleichzeitig nicht im Bild der Weitwinkellinse zu sehen sein soll.

Das macht das Andycine zum klaren Gewinner.

Denn bei der TonqualitÀt nehmen sich beide nichts, sie sind beide auf gleich hohem Niveau.

Fazit

Alles in allem bin ich sehr happy mit dem Andycine AC-M1.

Es ist sehr wertig und auch die TonqualitÀt ist exzellent.

Die Richtcharakteristik sorgt dafĂŒr, dass LĂ€rm hinter dem Mikrofon effektiv reduziert wird. Und der Fellwindschutz schluckt den restlichen Wind.

Das Mikrofon ist das ideale Universalmikrofon oder das beste erste Mikrofon, wenn man noch keines besitzt. Es verbessert die TonqualitÀt, egal an welchem GerÀt man es verwendet.

Wenn ihr Fragen oder Anmerkungen habt, postet bitte gerne in den Kommentaren.

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