GoPro MAX im Test – die bessere GoPro 8/9? (Vergleich mit Insta360 und DJI Osmo Action)

Geteilt am

in

letzte Änderung:

Nachdem aktuelle Smartphones wie das Samsung S10 oder das IPhone 11 bereits Weitwinkel-Kameras eingebaut haben, war ich mir nicht sicher, ob ich die GoPro 8 (bzw. die neue GoPro 9) brauche. Dann gibt es noch die DJI Osmo Action, die sogar einen Bildschirm vorne hat und billiger ist. Deswegen will ich heute die GoPro MAX testen. Denn die MAX kann mit 2 Kameras 360-Grad Videos machen. Das ist etwas, was die Smartphones nicht k├Ânnen und ich verspreche mir davon Fotos und Videos, die Aufmerksamkeit erregen. Und die MAX kann noch dazu im Hero-Mode wie eine GoPro filmen. Leider war mein erster Eindruck dieser Kamera ein eher schlechter, aber lest gerne selberÔÇŽ

YouTube-Video

Unboxing

Die Kamera kommt mit einem USB-C-Kabel, einem neuen Akku (gr├Â├čer als das Akku der GoPro 8/GoPro 9), einem Klebe-Pad, einer Schutztasche, zwei Objektiv-Schutzdeckeln und einem Handbuch.

In der Schutztasche gibt es noch zwei transparente Objektivdeckel. Aber was diese Deckel begrifft und die Wasserdichtigkeit der Kamera will GoPro offenbar gar keine Missverst├Ąndnisse aufkommen lassen: ├ľffnet man die Packung, springt einem sofort ein Warnk├Ąrtchen entgegen:

Die Kamera ist zwar (eingeschr├Ąnkt) wasserdicht, aber man kann damit nicht Unterwasser filmen. Die Videos werden aufgrund der gebogenen Linsen unscharf und das Stitching funktioniert nicht.

Sobald man die transparenten Schutzkappen aufsteckt, sieht man sie als Lichtreflexe im Video. Auch davor wird gewarnt.

Die GoPro Max ist daher nur sehr eingeschr├Ąnkt als Action-Kamera zu gebrauchen. Man muss immer aufpassen, die Linsen nicht zu zerkratzen oder man lebt mit eingeschr├Ąnkter Bildqualit├Ąt (Lichtreflexen). Will man Unterwasser filmen, sollte man besser zur GoPro 8/GoPro 9 greifen.

GoPro Max bestellen
GoPro 8 bestellen GoPro 9 bestellen GoPro Fusion Grip bestellen
Insta360 One X bestellen
Invisible Selfie Stick bestellen
DJI Osmo Action bestellen

Erster Test und Workflow

Eine gro├če St├Ąrker der Kamera ist, dass das Stitching (Zusammenf├╝gen der Videos von den beiden Linsen) angeblich bereits in der Kamera erledigt wird. Das macht theoretisch den ganzen Workflow schneller.

Bei meinem ersten Test hatte ich leider eine ganze Reihe von Problemen und war von der Kamera gleich sehr entt├Ąuscht.

Zun├Ąchst funktioniert das Stitching nicht so richtig. Das ist normal, wenn man Objekte in der N├Ąhe der Kamera filmt, da sie quasi im toten Winkel der Kamera sind.

Man sieht es aber auch weiter weg von der Kamera an den unterbrochenen Linien. Filmt man drau├čen, z.B. im Wald f├Ąllt das nicht auf. Die Kamera ist beim 3. Test sogar abgest├╝rzt bzw. eingefroren, aber davon schreibe ich noch weiter unten.

Ein paar S├Ątze zum Selfie-Stick: Es gibt die GoPro Max nicht im Bundle mit einem geeigneten Selfie-Stick. Man kann den GoPro Fusion Grip verwenden, den ich unten f├╝r Euch verlinke. Verwendet man den invisible Stick von der Insta360-Kamera oder einen anderen Stick, ben├Âtigt man einen Adapter. Denn die GoPro Max hat einen GoPro-Mount eingebaut. Die sind aber nicht ideal, weil man eine 360-Kamera gerade auf einem Selfie-Stick montieren muss.

Workflow

Die Kamera speichert die (360-)Fotos als JPG-Dateien und die Videos in 360-Grad-Dateien. Wenn man letztere in MP4-Dateien umbenennt sieht man, dass es eigentlich normale HEVC (x265)-codierte Videos sind.

Allerdings sind dort nur die Bilder zusammengef├╝gt, das Stitching wurde noch nicht durchgef├╝hrt:

Der Vorteil bei den 360-Grad-Videos ist ja, dass man im nachhinein die Kameraeinstellung ver├Ąndern kann (ÔÇ×OvercaptureÔÇ×). Oder man bel├Ąsst das Video als 360-Grad-Video und l├Ądt es so direkt auf YouTube hoch. F├╝r das Reframing hat man 3 M├Âglichkeiten:

  1. die GoPro App,
  2. die Quick Software f├╝r Windows bzw. Mac f├╝r Videos (und den VR Player f├╝r Fotos) und
  3. das Plugin f├╝r professionelle Video-Schnittprogramme wie Adobe Premiere etc.

1. GoPro App

F├╝r 360-Grad-Fotos kann man den gew├╝nschten Ausschnitt (die Kameraposition) in der App festlegen. Entweder mit den Fingern oder dem Gyroskop des Smartphones. Leider merkt sich die App nicht die Einstellung, was sehr nervig ist.

Am IPhone ist die App ├╝berhaupt abgest├╝rzt, wenn man im Overcapture-Modus das Foto speichern wollte.

Die 360-Grad-Videos muss man mit der GoPro App zun├Ąchst auf die Kamera transferieren.

Ich hatte leider oft Probleme, die Kamera mit meinem Samsung S10+ ├╝ber WIFI zu verbinden. Wenn die Verbindung aber einmal steht, funktioniert der Transfer relativ schnell. Die HEVC-Komprimierung der Videos ist sehr effizient.

Au├čerdem hatte ich das Problem, dass Videos Audio-Aussetzer hatten nach dem Exportieren.

Die App ist leider etwas primitiv.

Man kann zwar einzelne Keyframes festlegen und die Software interpoliert zwischen den Keyframes, fortgeschrittene Funktionen wie Tracking usw. vermisse ich aber.

Um die Keyframes festzulegen, kann man mit den Fingern hinein- und hinauszoomen und den Bildauschnitt festlegen.

Oder man verwendet das Gyroskop des Smartphones: Smartphone einfach bewegen, um den Bildausschnitt festzulegen und als Keyframe abspeichern.

2. GoPro VR Player und Quik Programme f├╝r Windows/Mac

Mit dem VR Player kann man Fotos und Videos betrachten. Es gibt eine Funktion, um den Bildschirminhalt auszugeben. Das funktioniert eigentlich sehr gut, leider kann die GoPro MAX keine RAW-Dateien ausgeben.

Die Quick App f├╝r Windows bzw. Mac sollte theoretisch die ├╝ber USB angeschlossene GoPro oder die Speicherkarte erkennen und die Videos von dort importieren. Bei mir hat das nur kurz funktioniert, seit dem erkennt die Software meine Videos nicht mehr.

Will ich die Videos ├Âffnen, die bereits importiert sind, kommt nur ein schwarzer Bildschirm mit ÔÇ×NaNÔÇť:

Nat├╝rlich k├Ânnte das mit einem Update behoben werden, aber f├╝r ein Produkt, das ├╝ber 500 Euro kostet ist das mehr als nur peinlich. Die Windows-Software ist damit f├╝r mich unbrauchbar.

3. Reframe Plugin f├╝r Premiere Pro

Man kann das Reframing auch in einem professionellen Schnittprogramm durchf├╝hren. Das ist am komfortabelsten und man hat alle M├Âglichkeiten Keyframes festzulegen, das Bildformat frei zu bestimmen und noch viel mehr.

Zun├Ąchst braucht man das Programm GoPro Max Exporter. Eigentlich findet hier erst das Stitching statt, das Programm wandelt die .360-Dateien in .mov-Dateien um, die man theoretisch schon als 360-Grad-Dateien auf YouTube hochladen k├Ânnte.

Die App exportiert die Dateien in Cineform, HEVC und H264. Leider sind alle Optionen bis auf Cineform ausgegraut (Stand 11/2019). Deswegen entstehen riesige Dateien, die man aufgrund ihrer Gr├Â├če nicht wirklich auf YouTube hochladen kann. Andererseits lassen sich diese Dateien ohne Probleme in Premiere Pro bearbeiten, da sie nicht so aufwendig komprimiert sind wie bei HEVC.

Update 12/2019: 360-Videos lassen sich jetzt auch in HEVC oder h264 ausgeben. ABER: diese Formate gehen nur in 4k, nicht in 5,6k. Wenn man die beste Qualit├Ąt will muss man wohl noch immer Cineform verwenden???

Das Reframe-Plugin funktioniert sehr gut in Premiere Pro. Man kann an allen Keyframe-Parametern schrauben und hat gleichzeitig die ganze Funktionsf├╝lle eines professionellen Videobearbeitungsprogramms zur Verf├╝gung. Daf├╝r muss man sich nur diese teure Schnitt-Software leisten (k├Ânnen bzw. braucht auch einen eigenen Kurs daf├╝r).

GoPro Max bestellen
GoPro 8 bestellen GoPro 9 bestellen GoPro Fusion Grip bestellen
Insta360 One X bestellen
Invisible Selfie Stick bestellen
DJI Osmo Action bestellen

Probleme der GoPro Max

Ich habe schon Eingangs geschrieben, dass ich bei meinem ersten Test gro├če Probleme mit der Kamera hatte. Ich will betonen, dass ich mit ihr inzwischen sehr tolle Videos gemacht habe und das ist es eigentlich, das z├Ąhlt. Jede 360-Grad-Kamera hat so ihre Macken, mit denen man leben muss (auch die Insta360).

https://www.instagram.com/p/B4X8w_XAhDC/?utm_source=ig_web_options_share_sheet

Auch der Workflow funktioniert eigentlich sehr gut. Das Problem ist vor allem die Software. Ich habe wohlgemerkt gleich am Anfang einen Update auf die aktuelle Firmware 1.20 gemacht.

Problem 1: Stitching

Wie schon beschrieben funktioniert das Stitching nicht perfekt:

Das sieht man aber nur bei geraden Linien und man sollte nat├╝rlich Gesichter nicht unbedingt zwischen die Linsen positionieren. Das gr├Â├čte Problem, dass ich jedenfalls sehe ist dass das Stitching unterhalb der Kamera nicht gut gel├Âst ist. Der Selfie-Stick wird zwar weitgehend versteckt, aber die Hand sieht immer verkr├╝ppelt aus. Man kann damit sicher leben (ich meine nicht mit einer verkr├╝ppelten Hand, nur dass es so aussieht), aber die Insta360 macht das viel besser.

Verwendet man die transparenten Schutzgl├Ąser, sieht man das als Lichtreflexe im Video. Das ist nicht gut gel├Âst. Aber mir ist schon klar, dass 360-Grad-Videos kein triviales Problem ist, dass man einfach so l├Âsen kann.

Problem 2: WIFI

Ich hatte immer wieder Probleme, die Kamera mit dem Smartphone zu verbinden. Ich musste die Kamera und die Smartphone-App mehrere Male neu starten. Ich wei├č noch nicht, was daf├╝r die Ursache ist. Die Insta360 kann man mit einem Kabel mit dem Smartphone verbinden. Es w├Ąre sch├Ân, wenn das auch mit der GoPro Max ginge.

Problem 3: Abst├╝rze der Kamera

Bereits bei meinem 3. Video ist die Kamera abgest├╝rzt. Das Ergebnis war ein verkr├╝ppeltes Video, wo zwar noch der Ton aufgezeichnet wurde, aber kein Bild mehr. Nachher lie├č sich der Touchscreen noch kurz bedienen, dann ist die Kamera ganz abgest├╝rzt. (Zum Gl├╝ck muss man nicht das Akku rausnehmen, sondern kann den Einschalt-Knopf lange halten f├╝r ein Reset.)

Problem 4: Das Abschalten der Kamera dauert lange

Schaltet man die Kamera ein, dauert das nur ca. 2 Sekunden. Das Abschalten dauert aber manchmal ca. 10 Sekunden, was ich ungew├Âhnlich lange finde. Passiert inzwischen etwas, das man doch filmen will muss man wartenÔÇŽ

Problem 5: Smartphone-App zum Bearbeiten der Videos ist sehr basic

Die App zum Bearbeiten der Videos ist wirklich sehr basic (v.a. im Vergleich zur Insta360-App). Man kann Keyframes festlegen aber das war es im Prinzip, keine Tracking-Funktionen o.├Ą.

Problem 6: Windows-Software funktioniert (bei mir) nicht

Die Windows-Software hat zuerst meine Videos importiert aber der Import funktioniert jetzt nicht mehr. ├ľffne ich ein Video, kommt nur ein schwarzer Bildschirm.

Problem 7: Schutzkappen der Kamera nur schwer zu l├Âsen

Die schwarzen Schutzkappen f├╝r die Linsen lassen sich extrem schwer abmachen, eigentlich nur von oben und dann nur mit dem Fingernagel. Den man sich dabei fast abbricht. Bei K├Ąlte unm├Âglich.

Wenn es daf├╝r einen Trick gibt, bitte gerne kommentieren.

GoPro MAX vs. GoPro 8/9 (und DJI Osmo Action)

F├╝r mich war eine gro├če Entscheidung ob ich nun die GoPro Max oder die GoPro 8/GoPro 9 kaufen soll. Beide zu kaufen w├Ąre dann doch zu teuer, verspricht die Max doch mit dem Hero-Modus auch GoPro-Funktionen mit an Bord zu haben.

Der Bildschirm an der Kamera ist im Hero-Modus ein gro├čer Vorteil gegen├╝ber der GoPro 8, da man sich selber sehen kann, wenn man die Linse ├╝ber dem Bildschirm verwendet oder eben sein gegen├╝ber, wenn man zur anderen Linse wechselt. (Die neue GoPro 9 hat vorne auch einen Bildschirm und daher f├Ąllt dieser Vorteil weg.)

Leider hat die MAX im Gegensatz zur GoPro 8/GoPro 9 eine Reihe von Einschr├Ąnkungen, was die Bildqualit├Ąt betrifft:

  • die MAX kann (360-)Fotos nicht in RAW aufnehmen,
  • es gibt kein 4K, d.h. nur max. 1440p und nur 60/50 Bilder pro Sekunde im Hero-Modus (NTSC bzw. PAL) und
  • nur max. 30/25 Bilder pro Sekunde im 360-Grad Modus

D.h. Zeitlupe ist nur sehr eingeschr├Ąnkt m├Âglich. Auch die Bitrate ist stark begrenzt. Da ist die GoPro 8/GoPro 9 der MAX bei weitem ├╝berlegen!

Und wenn man in linear filmt (also ohne Fischauge), nimmt die Qualit├Ąt naturgem├Ą├č weiter ab, da es sich um einen digitalen Zoom handelt. Und da die Aufl├Âsung schon begrenzt ist, ist es besser man l├Ąsst das Bild m├Âglichst weit.

F├╝r die GoPro 8 ist ein Media Mod mit diversen Anschl├╝ssen geplant, das ist bei der MAX nicht m├Âglich. Immerhin hat man vorne bereits einen Bildschirm, den hat allerdings die GoPro 9 auch schon.

Ein Vorteil der MAX ist, dass der Weitwinkel noch gr├Â├čer als bei der GoPro 8 ist (ÔÇ×SuperView MAXÔÇ×). F├╝r die GoPro 9 gibt es eine MAX lens mod, die ist aber noch immer nicht ganz so weitwinkelig wie die GoPro MAX. Ich habe bei der GoPro sehr oft den SuperView f├╝r verschiedene Sportarten wie Radfahren, Stand Up Paddling usw. verwendet.

Die DJI Osmo Action hat diesen SuperView-Modus gar nicht, was f├╝r mich der gr├Â├čte Nachteil dieser Kamera ist. Trotzdem ist sie f├╝r mich interessant, da sie viel billiger als die GoPro 8/GoPro 9 ist, dabei wie die MAX noch einen Bildschirm auf der Vorderseite hat und v.a. ist die Software scheinbar viel ausgereifter.

GoPro MAX vs. Insta360

Der Vorteil der MAX ist wie bereits erw├Ąhnt, dass sie das Stitching bereits in der Kamera erledigt. Allerdings nicht wirklich, da nur die Bilder Kameras zu einer Video-Datei zusammengefasst werden, das echte Stitching passiert scheinbar trotzdem sp├Ąter.

Die Insta360 kann Fotos auch in RAW aufnehmen, die GoPro MAX kann dass leider (noch?) nicht.

Die MAX ist wasserdicht, allerdings auch nur eingeschr├Ąnkt. Sobald man Wassertropfen auf den Fischauge-Linsen hat, sieht das sowieso nicht mehr gut aus.

Die Insta360 ist nicht wasserdicht, allerdings gibt es ein wasserdichtes Geh├Ąuse und man kann dieses Geh├Ąuse (mit Qualit├Ątsverlust) beim Stitching herausrechnen lassen. Wann und ob es jemals so ein Geh├Ąuse f├╝r die GoPro Max geben wird, steht in den Sternen.

Die GoPro MAX ist der Insta360 beim Thema Audio bei weitem ├╝berlegen, der Ton aus der Insta360 klingt einfach nicht gut. Auch die Bildqualit├Ąt ist bei der MAX besser, daf├╝r gibt es keine Zeitlupe im 360 Modus.

Die MAX macht keinen so guten Job beim Verstecken des Selfie-Sticks, die Hand die den Stick h├Ąlt sieht im Vergleich zur Insta360 sehr verkr├╝ppelt aus.

Die Insta360 hat keinen Bildschirm, wobei die Frage ist ob man dem braucht, wenn man im 360-Grad-Modus sowieso alles filmt. F├╝r die Einstellungen ist das aber schon n├╝tzlich, mir ist nur oft passiert, dass ich den Modus verstellt habe ohne es zu merken.

Die Insta360-Kamera kann man auch ├╝ber ein Kabel mit dem Smartphone verbinden. Das ist ein Vorteil, da ich immer wieder Probleme hatte, die GoPro ├╝ber WIFI zu verbinden.

Schlie├člich muss man noch bedenken, dass Insta360 eine kleinere Firma ist und man im schlimmsten Fall seine Kamera f├╝r eine Reparatur nach China schicken muss. Und man sogar wieder Import-Steuern zahlen muss, da einem der Zoll nicht glaubt, dass es nur eine Reparatur war.

Fazit

Zun├Ąchst war mein Eindruck der GoPro Max sehr schlecht. Die Kamera ist abgest├╝rzt, die Windows Software hat gar nicht funktioniert, die Kamera ist teilweise schlecht konstruiert (GoPro-Mount statt normales Stativgewinde, Schutzkappen sehr schwer zu entfernen).

Sieht man die Ergebnisse, relativiert sich das alles etwas:

https://www.instagram.com/p/B4dSVTFA0zQ/?utm_source=ig_web_copy_link
https://www.instagram.com/p/B4ZcqcuAtH_/?utm_source=ig_web_copy_link

Das folgende Video sieht sehr eindrucksvoll aus, leider hat die Kamera in der Mitte ein schwarzes Frame eingef├╝gt. Das ist nat├╝rlich auch ein grober Fehler, ich habe dieses Frame einfach herausgeschnitten, aber man sieht einen Sprung im Video.

https://www.instagram.com/p/B4Z2iZxgdUa/?utm_source=ig_web_copy_link

Die Kamera beherrscht keine h├Âheren Frame-Raten wie die Insta360. Daf├╝r gibt es den Hero-Modus und einen Bildschirm.

Die Qualit├Ąt im Hero-Modus ist aber trotzdem sehr eingeschr├Ąnkt, die MAX ist keine GoPro 8/GoPro 9 mit einer zus├Ątzlichen 360-Grad-Funktion.

Als Action-Kamera w├╝rde ich die GoPro MAX nicht bezeichnen. Sie ist zwar sehr wohl daf├╝r geeignet, Action-Szenen sehr eindrucksvoll ins Bild zu setzen. Aber sie ist einfach nicht widerstandsf├Ąhig genug f├╝r diese Situationen. Man muss immer irrsinnig aufpassen, dass man nicht irgendwo anstreift und die Linsen besch├Ądigt. Dann sind 500+ Euro beim Fenster hinausgeworfen. Auch f├╝r Unterwasser-Aufnahmen ist sie nicht geeignet.

Die MAX ist trotzdem die beste 360-Kamera am Markt (im Consumer-Bereich).

Ich habe mir die MAX auch gekauft, da mein Samsung S10+ bereits Weitwinkel-Aufnahmen machen kann und daher wird es immer fraglicher, ob man ├╝berhaupt noch eine GoPro braucht.

Mein Smartphone kann freilich keine 360-Grad-Aufnahmen machen. Und die GoPros k├Ânnen in ProTune filmen.

Mein Smartphone sch├Ąrft die Aufnahmen immer viel zu sehr nach und ich kann die Frameraten nicht einstellen. Mit den GoPros kann ich einfach noch ÔÇ×cinematischereÔÇť Videos machen.

Ich hoffe Euch hat meine ehrliche Rezension gefallen und sie war hilfreich f├╝r Eure Kaufentscheidung!

Was ist eure Meinung? GoPro 8, GoPro MAX oder Smartphone? Bitte postet gerne in den Kommentaren!

GoPro Max bestellen
GoPro 8 bestellen GoPro 9 bestellen
GoPro Fusion Grip bestellen
Insta360 One X bestellen
Invisible Selfie Stick bestellen
DJI Osmo Action bestellen

Empfohlene Kamera-Ausr├╝stung f├╝r Foto, Video & Reisen (amazon.de):
Sony a6600 Sony a6400 (billiger) Sony a6100 (Budget-Option f├╝r 4K) Sigma 16mm 1.4 Sony 35mm 1.8 Samyang 12mm 2.0 Feelworld Master MA7 Kleinerer Monitor Rode VideoMicro Rode Wireless Go II Mini-Stativ Reise-Stativ Kleines LED-Licht Licht #1 (stark) Licht #2 (Bi-Color) Softbox f├╝r dieses Licht Lichtzelt DJI Osmo Action GoPro 9 GoPro MAX Invisible Selfie Stick Mavic Mini Drohne Mavic Air 2
f├╝r Fotos und Videos:
Fuji XT-4 Fuji Telezoom Einsteigerkamera (Canon)

*Affiliate Links: Ich bekomme f├╝r euch kostenlos eine kleine Belohnung die mir hilft, diese Webseite zu erhalten. DANKE f├╝r eure Unterst├╝tzung!

Der Artikel ist auch in %s verf├╝gbar.

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht ver├Âffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert